Infoveranstaltung zum Thema Öffnung Alte Süderelbe

Auch wenn die Behörden und das Forum Tideelbe abwiegeln und darauf verweisen, dass eine Öffnung der Alten Süderelbe bisher nicht beschlossen sei, sondern lediglich eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden würde, bleibt das Thema heiß. Denn bei einem Blick auf mögliche Alternativen stellt man fest, dass nur weitere drei bis vier Maßnahmen im Rennen sind und die Öffnung der Alten Süderelbe gemeinsam mit der Öffnung der Dove-Elbe auf dem ersten Platz rangieren.


Unsere Öffentlichkeitsarbeit (es berichteten u. a. das Hamburger Abendblatt im Harburg-Teil, die Bild-Zeitung, das Stader Tageblatt und der Neue Ruf) hat Wirkung gezeigt!
So werden wir nach den Sommerferien ein Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Manuel Sarrazin (Grüne) haben und das Forum Tiedeelbe lädt zu einer Informationsveranstaltung, bei der als Referenten auch Staatsrat Pollmann und Alexander Porschke vom NABU Hamburg anwesend sein werden.
Als es 2006 schon einmal um die Zukunft der Alten Süderelbe ging, haben wir Stärke bewiesen und aus dieser Erfahrung heraus die Interessengemeinschaft Alte Süderelbe (ias e.V.) gegründet.


Wenn ihr nicht wollt, dass zukünftig die volle Tide der Stromelbe mit allen Risiken und Neben­wir­kung­en durch die Alte Süderelbe läuft, dann helft uns, diesen Wahnsinn zu verhindern!
Je mehr wir sind, desto besser!


Notiert euch bitte den Termin:
Bürgerinformationsveranstaltung des Forum Tideelbe zu einem möglichen Tideanschluss der Alten Süderelbe
29. August 2019, 19:00 – 21:15 Uhr, Stadtteilschule Finkenwerder, Norderschulweg 14

Widerstand gegen die Öffnung der Alten Süderelbe. Unterschriften wurden an die Politik übergeben.

ias-Vorsitzender Holger Maciolek übergibt über 100 Unterschriften gegen die Öffnung der Alten Süderelbe an die Politiker Carina Oestreich (Regional-Ausschuss Finkenwerder, SPD) und David Dworzynski (SPD)

Die Überlegungen des Forum Tideelbe, die Alte Süderelbe bei voller Tide wieder zu öffnen, hat bei den Betroffenen hohe Wellen geschlagen. Kein Wunder. Würde das doch bedeuten, dass die anliegenden Grundstücke bei einem mittleren Tidenhub von 3,50 m alle 12 Stunden überflutet werden.

Zum Hochwasserschutz müssten meterhohe Spundwände gebaut und in einigen Bereichen zusätzliche Flutschutzmaßnahmen errichtet werden. Wie sich eine Öffnung auf das Grabensystem, ohne das Finkenwerder nicht existieren kann, auswirkt, wurde ebenso wenig angesprochen wie eine Antwort auf die Frage gegeben, wie sich dies mit dem Naturschutz an der Alten Süderelbe vereinbaren lässt.

Anrainer und Nutzer sind sich jedenfalls einig, dass sie ihre privaten Grundstücke nicht für die Maßnahme zur Verfügung stellen wollen. Auch die Finkenwerder Politik steht auf Seiten der Betroffenen. Über 100 Unterschriften von Privatpersonen und Wasserverbänden wurden Anfang Mai im Beisein der Presse an Carina Oestreich (SPD) vom Regionalausschuss Finkenwerder übergeben. „Wir leiten das an die zuständigen Behörden weiter. Damit ist gewährleistet, dass sie auch da ankommen, wo sie ankommen sollen“, so die Kommunalpolitikerin

Verbindungsgewässer besichtigt

Viele haben sich gefragt, was in den letzten Monaten an der Kreuzung Umfahrstraße/ Umgehungsstraße gebaut wird. Die Antwort: Genau hier wurden die Rohre für das neue Verbindungsgewässer zwischen der Alten Süderelbe und der dritten Meile  (Neuenfelde, Francop, Nincop etc.) verlegt. Notwendig wurde der Bau im Rahmen der wasserwirtschaftlichen Neuordnung, um eine vernünftige Wasserwirtschaft zu ermöglichen.

Historisch bezog die dritte Meile ihr Wasser aus der Norderelbe und entwässerte sich auch wieder in sie. Doch dann verlängerte Airbus seine Landebahn, das Mühlenberger Loch wurde zur Sedimentfalle und das Neuenfelder Schleusensiel verschlickte mehr und mehr. Eine problemlose Be- und Entwässerung war nicht mehr möglich. Durch den Anschluss an die Alte Süderelbe soll das nun wieder gewährleistet sein.

Am 24. April luden der BE- und Entwässerungsverband Finkenwerder Süd und die ias ihre Mitglieder zu einer Besichtigung der fast fertiggestellten Baustelle ein. Ein Rundgang bei sommerlichen Temperaturen, an dem sowohl der leitende Ingenieur als auch der Projektleiter der REGE den Teilnehmern viele Details zum Gesamtkonzept erläuterten.

Voller Tidenhub auch in der Alten Süderelbe?

Was die Dove Elbe mit uns zu tun hat? Eine ganze Menge. So überlegt das im Artikel erwähnte Forum Tideelbe (www.forum-tideelbe.de) nicht nur, die Dove Elbe an den Hauptstrom anzuschließen, sondern auch, die Alte Süderelbe bei vollem Tidenhub (!) wieder zu öffnen.
Gerechnet wurde mit einem mittleren Tidenhub in der Alten Süderelbe von bis zu 3,5 Meter bei einer maximalen Höhe von 2,5 m über Normalhöhennull. Dies bedeutet für Grundstücke südlich des Finkenwerder Süderdeich und westlich vom Finkenwerder Westerdeich, dass sie alle 12 Stunden unter Wasser wären. Die Straßen Nessdeich und An der Alten Süderelbe, die teilweise tiefer liegen, benötigen zusätzliche Flutschutzmaßnahmen. Eine Nutzung der Alten Süderelbe, wie sie heute stattfindet, wäre aufgrund der Tide, zusätzlicher Uferbefestigungen und hoher Strömung praktisch ausgeschlossen, gewachsene Natur würde zugunsten eines Kanals vernichtet. Zur Vertiefung der Alten Süderelbe müssten 600.000 m3 Schlick dem Gewässer entnommen werden. Regelmäßig müsste erneut gebaggert werden, um neues Sediment zu entfernen. Der Hochwasserschutz macht zahlreiche große neue Bauwerke notwendig.
Geht gar nicht… Wer das auch findet, kann uns gerne unterstützen. Weter Infos findet ihr hier: Alte-suederelbe.de/index.php/termine-news-v

Fleißige Bienen

Wie schön! Bereits im Februar machten sich unsere Bienen an die Arbeit und waren emsig dabei, Futter zu beschaffen. Mal sehen, ob es in diesem Jahr den ersten eigenen ias-Honig gibt!

Ein Naturparadies wird zur Logistikfläche


An den Vollhöfner Weiden geht die Bebauungsplnung weiter. Auf einem Schild informiert die HPA über „Baugrunderkundigungen“. Was es damit auf sich hat, könnt ihr HIER noch einmal nachlesen. Bereits 2015, als bekannt wurde, was hier passieren soll, haben wir – wie auch andere Vereine und Verbände – Einwendung dagegen erhoben. Scheinbar ist gegen das Hamburger Hafenplanungsrecht jedoch kein Kraut und schon gar kein Wald gewachsen…

Unbedingt probieren: Unseren Apfelsaft aus der Ernte 2018!

Unser #Apfelsaft „#Finkenwerders Marie“ ist fertig und kann gekauft werden! Er ist wurde ausschließlich aus der alten Sorte Ingried Marie von den ungespritzten und unbehandelten #Äpfeln unserer #Streuobstwiese gepresst. In diesem Jahr schmeckt er durch die viele Sonne, in der die #Früchte gereift sind, besonders lecker!
Zu bekommen ist er im 3-Liter-Bag zu 6 € oder im 5-Liter-Bag zu 9 €. Angebrochen hält er sich gekühlt bis zu 3 Monaten.

Bestellungen gerne über: ias@alte-suederelbe.de

Wir sind bei Smile.Amazon!

Was das ist? Wer bei Amazon bestellt und das über #Smile.Amazon macht, spendet mit jeder Bestellung 0,5 % der Einkaufssummes seines Einkaufs. Dabei gibt #Amazon, und nicht der Käufer, diese Summe an uns (interesemeinschaft alte suederelbe) weiter. Auch wenn sich dass erst einmal nicht nach viel anhört, macht viel Kleinvieh eben auch Mist. Und den können wir beispeilsweise für unsere #Streuobstwiese und den #Altsortenmuttergarten gut gebrauchen. Vielen Dank!

Apfelsaft-Äpfel

Die Grundlage für den neuen #Apfelsaft ist schon mal gelegt – äh, gepflückt. In der Kiste , wie in allen anderen auch, sind nur #Äpfel der alten Sorte Ingried Marie.
Den ehrenamtlichen Pflückern der ias und vor allem Obstbauer Jörg Quast ein großes Dankeschön für die Unterstützung!

Finkenwerder in der NDR Nordstory

Großartig, was Autor Veit Bentlage und Team da in der #Nordstory gezeigt haben. Eine supertolle Reportage über Finkenwerder, bei der alles passte: Von Bäcker Körner über Thes Behrens, Jörg Quast, Fischer Jensen bis hin zur Marktfrau Margret Benitt. Und die ias mittendrin.
Wer noch mal nachschauen möchte: Die Reortage kann noch eine ganze Weile in der Mediathek abgerufen werden: https://www.ndr.de/fernsehen/Finkenwerder-Hafenindustrie-und-Naturparadies,nordstory814.html