Planungen zur Wiederöffnung der Alten Süderelbe

Auf unserer Mitgliederversammlung im Dezember haben wir von Überlegungen berichtet, die Alte Süderelbe wieder zu öffnen. Die stadteigene Realisierungsgesellschaft (ReGe Hamburg) stellte dazu im „Forum Tideelbe“ ihre Gedanken vor, nachzulesen im Dezember-Bericht der ReGe für das Forum.

Dort stellt man sich für die Alte Süderelbe einen Tidenhub von bis zu 3,5 Meter vor bei einer maximalen Höhe von 2,5 m über NHN. Der Bericht spricht davon, dass die Straßen Nessdeich und An der Alten Süderelbe teilweise tiefer liegen und (ohne Schutzmaßnahmen) dadurch überflutet werden. Viele private Grundstücke an der Alten Süderelbe wären damit alle 12 Stunden unter Wasser. Vom Hochwasserschutz möchten wir nicht einmal reden…

Einen Lichtblick gibt es für betroffene Anwohner! Die ReGe erwähnt auf Seite 23 des Berichts:

Eine Maßnahmenrealisierung ist nur nach Einigung mit den Grundeigentümern bzw. Pächtern über den Kauf der Grundstücke, betroffenen Gebäude bzw. Nutzungsentschädigung möglich, da die Maßnahme Tideanschluss Alte Süderelbe bzw. deren Planrechtfertigung voraussichtlich keine ausreichende Enteignungsgrundlage darstellt.

 Wenn die Eigentümer also nicht verkaufen wollen, dann können die Planungen gleich eingestellt werden.

Wir bieten allen betroffenen Anwohnern der Alten Süderelbe die Möglichkeit, unser Formular auszufüllen, zu unterschreiben und zu uns zu schicken. Wir werden Sie dann gesammelt an die ReGe Hamburg und das Forum Tideelbe übergeben.

Das Formular findet ihr hier zum Herunterladen.


 Vollhöfner Weiden erhalten – Nein zu Zerstörung, ja zur Natur!

Der Talraum der Alten Süderelbe – zu dem auch die Vollhöfner Weiden gehören – ist Teil des Biotopverbunds Hamburg, der die Lebensräume bedrohter Arten erhalten und weiterentwickeln soll. Darüber hinaus gehört er zu einer Gewässer- und Landschaftsachse, die – noch – durch Hamburg geht und Schutzgebiete miteinander verbindet.

Durch die anstehende Hafenerweiterung an den Vollhöfner Weiden wird für weitere Logistikflächen diese Achse unwiederbringlich zerstört und "hochgradig schützenswertes" Gebiet, in der eine Reihe bedrohter Arten leben, geopfert. Hamburg wird zum Missing Link einer Perlenkette von Naturlandschaften entlang der Elbe.

Die Bebauung trifft nicht nur die Natur, sondern auch die Menschen vor Ort. Brauchen wir im Süderelberaum noch mehr Verkehr, Lärm und Schadstoffe? Die ias sagt NEIN! zu diesem Vorhaben und haben über den Talraum der Alten Süderelbe, die zur grünen Gewässerachse gehört, schon diverse Gespräche mit Politik und Behörden geführt. Nachzulesen ist dies unter anderem in unseren Publikationen.

Wer Interesse hat, unserer Arbeit zu unterstützen, kann dies am besten durch eine Mitgliedschaft oder eine Spende. Wer aktiv dabei sein möchte, erreicht uns dazu per Mail an: ias(a)alte-suederelbe.de


Dreharbeiten für die NDR Nordstory

Im Juli hat Autor Veit Bentlage für die Nordstory einen Film über Finkenwerder gedreht, in der er auch über die ias berichtet. Eine Link zu dem Film ist unter "Presse" zu finden.


Unser Apfelsaft - Edition 2018

Wir pflegen unsere 160 Obstbäume und pflücken auch selber für uns und den guten Zweck. Wir erzeugen so sortenreinen Saft der "Ingrid-Marie" aus einem alten Baumbestand, der seit mehr als 20 Jahren nicht gespritzt oder auf andere Art behandelt wurde. Garantiert frei von jeglichen Zusätzen und einmalig im Geschmack.

Wir verkaufen den Saft in sehr handlichen 3-Liter-Kartons für 6,00 Euro je Karton (2,00 EUR je Liter). Das Geld geht zu 100% in die gemeinnützige Arbeit unseres Vereins.

Einfach über das Kontaktformular bestellen oder uns telefonisch kontaktieren (040 / 74214099). Auch der Versand ist kein Problem. Wer ihn vorher probieren möchte: im Finkenwerder Kaffeekontor gibt es unseren Saft lose und für spontan Entschlossene auch im Karton.